St. Elisabeth

Die katholische Pfarrgemeinde St. Elisabeth Duissern wurde im Jahr 1927 mit der Benedizierung der "Notkirche" am 4. September gegründet. Sie entstand als Tochterpfarrei der Gemeinde St. Ludger in Duisburg-Neudorf. Am 27. April 1943 wurde die junge Kirche durch Bomben der Alliierten zerstört. Die Gemeinde begann bereits wenige Monate später mit dem Wiederaufbau der Kirche als Kellerkirche, der am 2. August 1944 mit der Einweihung endete. Beinahe wäre auch diese Kellerkirche im Oktober 1944 einer Fünfzentnerbombe zum Opfer gefallen. Doch wie durch ein Wunder zündete sie nicht und konnte später in der Ruhrau kontrolliert gesprengt werden. In den Nachkriegsjahren wuchs die Sehnsucht die Kirche wiederaufzubauen. Der Grundstein wurde im September 1948 gelegt, eingeweiht wurde die Kirche nach langjähriger Mühe vieler Gemeindemitglieder am 22. Juni 1951. In den folgenden Jahren konnte die Kirche durch neue Bänke (zum 25-jährigen Bestehen) und neue Glocken (1954) weiter verschönert werden. Ende der 50er Jahre entstand im Werthacker ebenfalls mit viel Eigenarbeit eine Kapelle, die dem hl. St. Martin von Tours geweiht wurde, und ein Kindergarten. Eng verbunden sind all diese Bauten der Gemeinde mit ihrem Pastor August Schepers, der 1962 verstarb, und dem Pfarrer Otto Köhne im Amt nachfolgte. 1963-1965 wurde ein anforderungsgerechtes Kindergartengebäude errichtet und im Mai 1965 eingesegnet. 
1970 wurden die Räumlichkeiten unter der Kirche zu einem Pfarrsaal umgebaut. In den folgenden Jahren wurden noch viele Bauarbeiten und Verschönerungen an unserer Pfarrkirche St. Elisabeth vorgenommen, sowie Kunstgegenstände hergestellt und erstanden. Einige Beispiele können Sie auf den Fotos unter der Rubrik "Unserer Kirche" auf dieser Homepage bewundern. Im Jahr 2002 feierte die Gemeinde ihr 75-jähriges Jubiläum.