Rundgang durch die Ludgerikirche

in Duisburg – Neudorf

Die Ludgerikirche wurde im Jahre 1897 in historischer Gotik erbaut. Sie ist eine bescheidene Nachahmung der „blühenden Kathedrale“ des hohen Mittelalters. Wir wollen versuchen, die Ludgerikirche im Sinne des mittelalterlichen Menschen zu deuten. Da uns nicht alle dargestellten Pflanzen bekannt sind, ist diese Deutung nicht vollständig. Für jede Information sind wir dankbar. Die symbolische Bedeutung ist belegt durch Vergleiche alter Kathedralen sowie mittelalterlicher Literatur und Malerei.

Wenn Sie die Kirche durch das Sakristei- Portal betreten und sich umwenden, erblicken Sie über sich zwei grosse stilisierte Blüten in den Gewölberippen. Die Blüte ist in der Symbolsprache meist Sinnbild für „heilig“. Heilige sollen hier eintreten. Links fällt Ihnen das kleine Konsolenkapitell auf, das mit Eichenlaub geschmückt ist. Da das Holz der Eiche für unverwüstlich galt, benutzte man ihr Laub und ihre Früchte zu der Aussage: Ihr seid zum ewigen Leben berufen. Eichenlaub hat hier einen ähnlichen Sinn wie anderswo Lorbeer. Das kleine Kapitell gegenüber zeigt das Dreiblatt der Erdbeere, ein ständiger Hinweis auf die heilige Dreifaltigkeit. Auch das Dreiblatt auf der anderen Seite – ist es Klee, Leberblümchen, Froschbiß? – weist auf die drei göttlichen Personen hin. Freuen Sie sich auch an dem von Maria Katzgrau, Aachen, geschaffenen kleinen Fenster.

Wenden Sie sich nun der Nische des linken Querschiffes zu. Hier sind die sechs Kapitelle und der Schlussstein ganz oben am Spitzbogen sehr interessant. Der Spitzbogen ruht auf zwei Kapitellen, die die zierlichen Eckpfeiler oben abschließen. Am linken Kapitell flattert ein Wiedehopf zwischen tief gekerbten Beifußblättern. Den Beifuß finden Sie an der Konsole unter der kleinen Mittelsäule wieder. Der Beifuß, auch Wermuth genannt, hat neben der Weinrebe grosse Bedeutung in der mittelalterlichen Kapitellflora. Seine Symbolik ist aus dem heidnischen Brauchtum übernommen. Als uraltes Heilkraut, so glaubte man, vermöge er sogar den Teufel abzuwehren. Auch der Wiedehopf deutet auf den Teufel hin, weil er zwei Federschöpfchen an seinem Kopf trägt, die wie kleine Teufelshörner aussehen. Auch sein widerlicher Geruch hat ihn teuflischer Verwandschaft verdächtigt.

Am Kapitell des gegenüber liegenden Eckpfeilers ist ein Eichhörnchen eingemeißelt. Das feuerfarbene, hastig dahin huschende Tier ist stets ein Sinnbild des Teufels gewesen. Es war schon das Tier des germanischen Gottes Loki. Auch die Fratzen unter den Konsolen in der rechten und linken Ecke der Nische weisen auf den Urheber des Bösen hin

Wer aber übernimmt die Rolle des Teufelsbezwingers, die durch die Beifußblätter angedeutet ist? Das beantwortet uns der Widder am Kapitell des rechten Eckpfeilers. Dieses Opfertier meint Jesus, das Lamm Gottes. Ihm gegenüber erkennen Sie einen Papagei. Dieser ist ein Hinweis auf Maria. Das Mittelalter malt den grünen Papagei oft an die Seite Marias. Dieser wasserscheue Vogel wird nie nass, aber er grünt doch. Darin sah man einen Hinweis auf Maria, die „ keinen Mann erkannte „ und doch Mutter wurde. Im ganzen soll hier auf das Schriftwort hingewiesen werden: „Feindschaft setze ich zwischen Dich und die Frau“ (Gen 3, 15).

Am Schlußstein des Spitzbogens erkennen Sie mit einiger Mühe einen im letzten Krieg leicht beschädigtenHahn, der gegen ein hunde- oder wolfsähnliches Tier kämpft. Unter verschiedenen möglichen Deutungsmöglichkeiten ist dieses die wahrscheinlichste: Mit dem Hahn ist Christus gemeint. Er ist das Licht und der nahende Tag, den der Hahn krähend ankündigt. Unter dem Hund wäre dann die Finsternis des Bösen zu verstehen. Man sieht, es zeichnet sich schon jetzt eine Gesamthematik der Architekturplanung ab. Wieder einen anderen Vogel hat der moderne Künstler Hans Dinnendahl der sitzenden Johannesfigur beigegeben, die in der Rückwand des linken Querhauses eingelassen ist, den Adler. Auch der Adler galt als Symboltier für Christus, da er sich höher zu schwingen versteht als alle anderen Vögel und sein Auge das Licht der Sonne ertragen kann. Den Adler erkennen Sie noch zweimal an der Orgelempore.

Gehen Sie nun das linke Querschiff hinunter. Beachten Sie die Konsole des alten Weihwasserbeckens, aus dem der Wanddienst emporsteigt, der früher einmal das Gewölbe trug. Diese Konsole ist geziert mit einem sehr schönen stilisierten Beifußgeranke. An der zweiten Säule sehen Sie ein Kapitell mit tiefgezacktem fünflappigen Ahornblättern. Der Ahorn ist eine Marienpflanze, die man im Mittelalter auf die vielfältige Weise der hervorragenden Eigenschaften Marias anzuwenden wusste. Das kleine Kapitell des Wanddienstes gegenüber weist mit der dreiblättrigen Erbeerpflanze auf Vater, Sohn und den Heiligen Geist hin.

Wenden Sie nun ihr Interesse den Wangen der Kirchenbänke zu. Die Symbolik ist mit denen der Kapitelle abgestimmt. Die Blüten erinnern an die Heiligkeit, die uns in der Taufe geschenkt wurde. Eichenlaub lässt an das ewige Leben denken, zu dem wir berufen sind. Weinlaubmit Trauben verkündet das Wort des Herrn: „ Ich bin der wahre Weinstock – Ihr seit die Reben“. Auch spricht die Weinrebe von dem Wein, der bei der Eucharistie in das Blut des Herrn verwandelt wird. Hier und da kriecht auch ein Vogel durch den Weinberg. Da ist der Weinbergzerstörer gemeint, wieder ein Symbol für den Satan.

Der Beichtstuhl am Kettenportal weist schöne und gehaltvolle Schnitzereien auf. Der Weinstock deutet wieder das Gleichnis Christi an: „Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jeden Zweig an mir, der keine Frucht trägt, nimmt er weg, und jeden, der Frucht trägt, reinigt er, dass er mehr Frucht trage.“ (Joh 15,1f). Hier ist das Geschehen beim Sakrament der Buße gemeint. DieBeifußschnitzerei in der Beichtstuhltür im oberen Abschluss des Beichtstuhls ist wieder im Sinne der teufelabwehrenden Macht Christi zu deuten.

Wir befinden uns jetzt unter der Orgelempore. Sie wird von zwei Säulen getragen, deren Kapitelle sich von allen anderen stark unterscheiden. Schön gestaltete Blüten sagen uns, das wir durch die Taufe das Heil empfingen und von Gott geheiligte sind. Von der Taufe reden auch die Weihwasserbecken. Es sind jeweils drei Becken um eine Säule gruppiert. Das heisst: Im Namen des Vaters und den Sohnes und des heiligen Geistes sollen die Getauften in das Heiligtum eintreten. So wie die Wasserpflanzen unter dem Weihwasserbecken schöne Blüten und Blätter hervorbringen, so sollen auch wir, aus der Taufe lebend, gute Taten bewirken. Die hässlichen Tiere, die sich durch die Wasserpflanzen winden, sollen uns vor der Macht des schleichenden Böses warnen. Die zweiwiderlichen Gestalten oben in den Winkeln zwischen Orgelempore und Langhausmauer mahnen die Gottesdienstbesucher, auch an heiliger Stätte vor der Verführungskunst des Bösen auf der Hut zu sein. Die beiden Adler trösten uns mit dem Gedanken, das Christus immer Sieger bleibt. Die Schlußsteine der Gewölberippen sind als Blüten im Kranz ihrer Blätter ausgebildet. Hahnenfußblätterund – blüten findet man oft auf Marienbildern, oder in nächster Nähe von Christus. Der mittelalterliche Mensch las daraus den Satz: „Dies ist das Heil der Welt.“

In der Turmkapelle (Vorraum der Kirche) geraten Sie in das Kreuzfeuer zweier Engel und zweier Teufel. Mit gieriegem und hohnlachendem Gesicht kreidet uns der Teufel das Böse an, das wir getan. Er gilt als unser Ankläger vor dem göttlichem Richter. Mit gesammeltem Antlitz schaut uns der Engel zu und schreibt unsere guten Taten auf. Solche Skulpturen sind oft in gotischen Kirchen zu sehen. Beachten Sie auch die vier wohlgestalteten Schlusssteine mit schönen Blüten- und Blätterkränzen im Gewölbe der Turmkapelle.

Das Marienbild ist eine handgemalte Kopie des bekannten Gnadenbildes der „Immerwährenden Hilfe“ in Rom. Dieses gehört zum Typ der griechischen Passionsmadonnen aus dem 16. Jahrhundert. Die Engel Michael und Gabriel weisen dem Jesuskind die Zeichen der Passion. Die herabhängende Sandale des Kindes erinnert an die alttestamentliche Weissagung: „Er (Satan) wird dich an der Verse verletzen.“ Beachten Sie den schmerzumflorten Blick der Mutter. Die Darstellung des Heiligen Josef stammt aus der Schule der Nazarener.

Wenn Sie sich nun in das rechte Seitenschiff begeben, erblicken Sie an der Rückwand eine Halbsäule mit einem Kapitell, das die Rosskastanie darstellt. Da die Kastanie gegen Schlangengift eingesetzt wurde, steht sie hier als Symbol für die reinigende und läuternde Kraft Christi. Im rechten Seitenschiff finden Sie manches bereits Genannte wieder. Am vierten Wanddienst erkennen Sie ein Kapitell der blühenden Winde. In alter Zeit waren die Winden ein Heilmittel für viele Krankheiten. Gemeint ist: Wir haben das Heil Christi empfangen.

Im rechten Querhaus treffen wir fast auf die gleichen Bauplastiken wie im linken

Schauen wir nun ganz hoch hinauf zu den herrlichen Kapitellen der Vierrungssäulen. Am deutlichsten erkennbar ist jenes auf der rechten Seite neben dem Altar; es stellt Eichenlaub dar.

Sie stehen nun vor der Altarzone des Gotteshauses, die nach den Entwürfen des Architekten Dietrich Hofferek angelegt wurde. Die Sitze, Ambo und Legile, Leuchter, Altargitter und Altarkreuz wurden von Klaus Pohl angefertigt. Der Gekreuzigte wurde 1927 vom Bildhauer Hans Dinnendahl geschaffen. Er strahlt Hoheit aus. Er weiss, dass er „die Welt überwunden“ hat und, „am Kreuze erhöht, alle an sich ziehen wird.“ Unter dem Altar wird eine Reliquie des heiligen Ludgerus aufbewahrt. Das Reliquiar wurde von Agnes Dommer, Duisburg, entworfen und hergestellt. Das sehr ansprechende moderne Ludgerusmosaik stammt von Heribert Raul, Kevelaer.

Der Taufbrunnen auf der rechten Seite der Altarzone wurde im Jahre 1927 von Hans Dinnendahl geschaffen. Der Schaft mit den zwölf Aposteln zeigt an, dass wir durch die Taufe in die Gemeinschaft der Heiligen aufgenommen werden. Auf ihrem Glauben ruht der unsere. Zum Taufgelübde gehört auch die Absage an das Böse, das hier durch vier Schlangen symbolisiert ist. Sie sind als Griffe gearbeitet, die man kräftig anpacken muss, wenn man den Deckel heben will. Er wird von Johannes überragt, der sich mit dem Taufgerät, einer Muschel, als der Täufer ausweist. Schliesslich sind in den Deckel der Weg des Unheils und der Weg des Heils eingearbeitet. Dem ersten Adam wird der zweite Adam, Jesus Christus, gegenüber gestellt. Johannes der Täufer hat die Rechte erhoben. Vielleicht mahnt er uns: „Kehrt um, die Königsherrschaft Gottes hat sich genaht.“ Oder er weist auf den Vater, der bei der Taufe Jesu sprach: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe.“ Der Getaufte hat Christus angezogen, und der Vater schaut auf ihn mit demselben Wohlgefallen.

Auf der linken Seite der Altarzone befindet sich die Marienkapelle. Bei dem Marienmosaik handelt es sich um eine Nachbildung aus den vatikanischen Werkstätten. Das Original ist als „Salus populi romani“ bekannt. Es befindet sich in S. Maria Maggiore in Rom. In der Marienkapelle ist noch ein Kapitell sehenswert, dessen Thema bereits bei den Bänken aufklang: DerWeinbergzerstörer. Im linken Querhaus und an manch anderen Stellen haben Sie gewiss Fratzen und Masken entdeckt. Ganz besonders wertvoll sind die Masken in den beiden Seitenkapellen. Es sind Blattmasken, die man in vielen Kunstepochen kennt. Dabei handelt es sich nicht nur um architektonische Zierformen. Wir sollen das Pflanzliche, das an allen Kapitellen erscheint, als ein lebendiges Wesen erkennen. Das Vegitative gewinnt so eine besondere dramatische Anwesenheit.

Wenn Sie schliesslich noch – in aller Ehrfurcht – den Hohen Chor betreten, stehen Sie vor einer Reihe kleiner Säulen, die die Wände gliedern. Hier erkennen und deuten Sie Bekanntes, wie das Blatt der Eiche, Ahorn, Erdbeere und Weinstock. Das immergrüne Efeu ist ein altes Symbol der Unvergänglichkeit. Wir sehen darin das Sinnbild des Lebens in Christus. Wegen seiner Anhänglichkeit an Mauern ist es auch ein Zeichen für Treue. Der Klee ist stets ein Bekenntnis zum dreieinigen Gott. Beachten wir auch die zwei Figuren rechts und links vom Tabernakel, Maria und der Evangelist Johannes. Es handelt sich um wertvolle Eichenholzschnitzereien aus dem 16. Jahrhundert.

Die hohen Chorfenster sind ein Werk von Trude Dinnendahl, Kaiserwerth. Hier ist jene gewaltige Vision des Evangelisten Johannes dargestellt, in der sich keiner findet, der das Buch mit den sieben Siegeln öffnen darf. Dieses Buch ist Sinnbild des göttlichen Weltplanes. Seine Entsiegelung bedeutet: Verwirklichung des Gerichts, das dem Sohn übertragen ist. Er empfängt als Lamm Gottes dieses Buch. (Offb. 5,8ff)

Die übrigen Fenster der Kirche sind von Maria Katzgrau, Aachen geschaffen. Sie hat die starke Farbigkeit der Chorfenster aufgegriffen und gemildert. Es handelt sich um abstrakte Gestaltung. Gleichwohl fallen dem aufmerksamen Betrachter drei Elemente auf, die immer wiederkehren: das Statische und die Ordnung, das Chaos, eben die Unordnung und schliesslich das von oben Eindringende, oft in roten Gläsern verdeutlicht. Beachten Sie die vielen Rottöne in den vorderen Obergadenfenstern des Querhauses.

Die Ausmalung der Kirche führte der Kirchenmaler Dieter Berchem aus Essen- Borbeck aus. Er trug gemeinsam mit dem Architekten Dietrich Hofferek und dem Goldschmied Claus Pohl, beide Duisburg, dazu bei, dass die klaren Formen und Linien der Ludgerikirche deutlich wurden.

Wenn Sie nun die Kirche durch das Sakristei- Portal wieder verlassen, um die Kirche aussen zu umschreiten, gelangen Sie zunächst zum Kettenportal. Sie erblicken über der Tür zwei schöne Archivolten, die äußere stellt einen Weinstock, die innere eine Beifußranke dar. Der eine Zierbogen endet rechts und links in einer ebenmässig geformten Blattmaske mit Beifußblättern, die andere in der Darstellung eines kleinen Teufels. Dieser hat die Hand an den Weinstock gelegt, um ihn niederzureissen. Sein Gesicht ist von Hass und Geschrei verzerrt. Aus dem oben Angeführten können Sie die Bauplastik selbst deuten. Mit einem Weinstock ist das alte und neue Israel, die Kirche gemeint. Diese hat ihre Feinde, die von aussen und innen kommen können. Sie sind sichtbar und unsichtbar. Der Eintretende wird gemahnt, nicht abzureißen, sondern am Aufbau zu helfen. Er wird zur Standhaftigkeit gegenüber dem „Fürsten, der mächtig ist im unsichtbaren Bereich“, aufgerufen (Eph.2,2). Schutz findet der Mensch vor ihm bei Christus, dem Bezwinger Satans.

Sie mögen Ihren Rundgang mit der Betrachtung des Hauptportals beenden, das freilich nicht zu den künstlerisch wertvollsten Stücken der Kirche gehört. In der Mitte des Bogenfeldes, des Tympanons, ragt über Ihnen das Standbild des Pfarrpatrons St. Ludger auf. Sein linker Fuss steht auf einem Drachenkopf. Dieser ist als Sinnbild des Heidentums gedacht. Eine Inschrift zu seinen Füssen verdeutlicht das. Sie ist einem Hymnus vom Fest des hl. Ludger entnommen und lautet:

„Templa fundat atque mundat.“

Das heisst: „ Er gründet und reinigt Tempel.“ Dieses Wort dürfte zunächst historisch zu sehen sein, etwa so: Ludger liess die Zeichen heidnischer Götzenangst und heidnischen Aberglaubens aus ihren Heiligtümern entfernen, wenn er die Heiden zu Christus führte. Darum stützt er die Rechte auf eine Axt, mit der er gerade die Götzenfigur zerstörte, die nun zu seinen Füssen liegt. Die Heiden ballen die Faust oder greifen zum Schwert. Aber Ludgerus zeigt ihnen das Kreuz, und der Fürst dieser Welt flieht über den Wipfeln des Baumes davon. So wird das möglich, was auf der linken Hälfte des Tympanons dargestellt ist: Ludgerus senkt durch seine Predigt das göttliche Wort in die Herzen der Menschen. Sie beugen sich vor dem Gekreuzigten und lassen sich durch die Taufe zum Tempel Gottes auf erbauen. Die, die ehemals Heiden waren, legen nun selbst Hand an, um Gotteshäuser zu errichten.

Als Pfarrpatron will der Heilige durch sein Beispiel und seine Fürbitte auch uns alle bewahren vor der Anbetung jener Götzen, denen auch wir moderne Menschen uns immer wieder ausliefern. Ludgerus, uns verbunden in der Gemeinschaft der Heiligen, will die Tempel Gottes, die wir sind, von den Werken der Finsternis reinigen und mit dem hellen Lichte Christi erfüllen.

Literatur:

Texte wurden aus dem kleinen Führer “Rundgang durch die Ludgerikirche in Duisburg- Neudorf” entnommen