Jugendkirche „Tabgha“ zieht nach St. Joseph

Deutschlands älteste Jugendkirche - „Tabgha“ in Oberhausen - zieht um nach Duisburg und findet nächstes Jahr in unserer Pfarrkirche St. Joseph eine neue Heimat.


Jugendkirche Tabgha zieht von Oberhausen nach Duisburg

Seit fast 20 Jahren Standort der Jugendkirche Tabgha: Die Christus-König-Kirche in Oberhausen-Buschhausen. (Foto: Simon Wiggen / Bistum Essen)
Seit fast 20 Jahren Standort der Jugendkirche Tabgha: Die Christus-König-Kirche in Oberhausen-Buschhausen. (Foto: Simon Wiggen / Bistum Essen)

Die Jugendkirche Tabgha zieht nächstes Jahr von Oberhausen nach Duisburg. Ihr neuer Standort: die St. Joseph-Kirche am Duisburger Dellplatz. Ihr Ziel: Aufbau einer spirituellen Heimat für möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene. „An St. Joseph reizt uns die außergewöhnliche Lage inmitten eines Szeneviertels im Herzen einer Großstadt“, erklärte jüngst Jugendseelsorger Stephan Markgraf als Leiter des Tabgha-Teams. Umgeben von kulturellen und gastronomischen Angeboten werde Tabgha dort neue Akzente für die kirchliche Jugendarbeit setzen. St. Joseph ist die Pfarrkirche der Duisburger Innenstadtpfarrei Liebfrauen.

Auch Pfarrer Christian Schulte ist begeistert von den neuen Entwicklungen in seiner Pfarrei Liebfrauen. „Wir freuen uns alle riesig über die Entscheidung der Jugendkirche, künftig in die katholische Josephskirche am Dellplatz umzuziehen. Gemeinsam mit den umliegenden Schulen und den kirchlichen Einrichtungen stehen uns damit zukunftsweisende Möglichkeiten in der Jugendarbeit offen. Was ich besonders begrüße: Hier bekommen junge Menschen in unserer Kirche und in der Gesellschaft einen eindrucksvollen Freiraum, der von ihnen selbst gestaltet und vorangetrieben werden kann. Das ist ein starkes Zeichen für die Jugend, ein großer Gewinn für die Jugendarbeit der Kirche in Duisburg-Mitte und eine fantastische Möglichkeit für junge Menschen, Kirche zu sein mitten in der Stadt.“

„Großer Dank für die Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Clemens“

Vorausgegangen war der Entscheidung für Duisburg eine zweijährige intensive Standortsuche einer Projektgruppe, der es um eine grundsätzliche Weiterentwicklung der Jugendkirche geht. Dennoch sei die Entscheidung für Duisburg im Tabgha-Team niemandem leicht gefallen. Die Jugendkirche schaue „mit großem Dank auf die gute langjährige Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Clemens in Oberhausen zurück, auf deren Gebiet im Jahr 2000 die erste Jugendkirche Deutschlands visionär gegründet wurde“, so Markgraf. Ohne die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit der Pfarrei am Standort der Christus-König-Kirche in der Fichtestraße „wäre TABGHA nicht zu dem geworden, was es heute ist“, schreibt der Jugendseelsorger.

Jugendkirche Tabgha - Was ist das?

Das Tabgha-Team: Thomas Jansen, Miriam Faber, Michele Przybyla, Stephan Markgraf (Foto: jugendkirche-oberhausen.de)
Das Tabgha-Team: Thomas Jansen, Miriam Faber, Michele Przybyla, Stephan Markgraf (Foto: jugendkirche-oberhausen.de)

Von Tabgha, dem Ort der wundersamen Brotvermehrung, berichtet die Bibel im Johannes-Evangelium. Der mit dieser Erfahrung verbundene Ort in Israel gab der Jugendkirche ihren Namen, weil auch dort Menschen mit unterschiedlichen Talenten und Begabungen zusammenkommen, um Kraft zu tanken, „satt“ zu werden und Neues entstehen zu lassen.

Seit dem Jahr 2000 haben Jugendliche in der Jugendkirche Tabgha an der Oberhausener Fichtestraße die Möglichkeit, neue Zugänge zur Kirche und zu ihrem eigenen Glauben zu entdecken. Die Verbindung zwischen jugendlicher Lebenswelt und christlicher Botschaft steht dabei im Mittelpunkt. Ein wesentlicher Aspekt ist die Mitbeteiligung Jugendlicher an der räumlichen und inhaltlichen Gestaltung. Tabgha ist ein Angebot der Jugendpastoral im Bistum Essen, neben zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht das hauptamtliche Team aus Jugendseelsorger Stephan Markgraf und den beiden Jugendreferentinnen Miriam Faber und Michele Przybyla.

(Quelle: stadtkirche-duisburg.de, 14.04.19)


Bilder und Inhalte stammen von: pfarrei-liebfrauen-duisburg.de. Beitrag vom 14.04.2019